Infos

Altersempfehlung ab Klasse 9
Komponist Nikolai Rimski-Korsakow
Musikalische Leitung James Gaffigan
Regie Barrie Kosky
Sprache Russisch
Dauer 2 h, keine Pause
Termine 2027 27. Mrz, 2. / 10. / 18. / 24. Apr, 1. Mai

Worum geht's?

König Dodon plagen Sorgen: Sein Reich wird ringsumher von Feinden bedroht, während er doch eigentlich nur den ganzen Tag lang essen und schlafen möchte. Ein Astrologe betritt die Szene mit der Lösung im Gepäck: einem goldenen Hahn, der kräht und mit seinen Flügeln schlägt, falls Gefahr droht. Dodon ist begeistert! Als dann wirklich ein Krieg ausbricht und der Hahn kräht, muss der König allerdings persönlich losziehen. Doch statt des Schlachtfelds begegnet Dodon der schönen Königin von Schemacha. Als er ihr im Liebesrausch verfällt, nimmt das Unheil seinen Lauf...

Warum hin­gehen?

Die Inszenierung Der goldene Hahn geht zurück auf das gleichnamige Märchen von Alexander Puschkin und gibt Anlass, sich mit der Gattung des russischen Märchens mit seinen vielen Handlungssträngen und ambivalenten Märchenfiguren zu beschäftigen. Interessant ist dabei auch, den Vergleich zu bekannten deutschen Märchen zu ziehen und die Unterschiede herauszuarbeiten.

Die Oper beinhaltet ebenso Kritik an den Herrschenden, wie am ergebenen Volk, sodass sich Schüler:innen mit künstlerischen Formen von Gesellschaftskritik auseinanderzusetzen können. Darüber hinaus eröffnet die Musik von Nikolai Rimski-Korsakow eine Traumwelt, welche die Grenzen von Phantasie und Realität verschwimmen und Spielraum für individuelle Interpretationen lässt. Der goldene Hahn bietet Anlass, sich näher mit den Besonderheiten der Komposition Korsakows und der Gattung Oper zu beschäftigen.



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